Zitate zu Gesundheit
Sprecherin: Komplizierter liegt der Fall, wenn weder Zeitpunkt und Eintrittswahrscheinlichkeit der Gefahr noch der mögliche Schaden bekannt sind. Zum Beispiel bei neuen technischen Risiken wie Elektrosmog, Gen- oder Nanotechnologie. Langfristige Erfahrungen über ihre Auswirkungen auf Mensch und Umwelt fehlen. Denn Mobiltelefone sind erst Mitte der 90er-Jahre zum Massenprodukt geworden, der Anbau genetisch manipulierter Nahrungsmittel hat erst vor wenigen Jahren im großen Stil begonnen und Produkte aus gezielt hergestellten Nanopartikeln beginnen gerade erst ihren Einzug in die Ladenregale.
Cut 20: Arno Scherzberg
Das Vorsorgeprinzip zielt darauf ab, dass man Prävention betreibt, das heißt, dass man mögliche Szenarien entwickelt, in denen Schäden auftreten können und nicht abwartet, bis die Schäden tatsächlich eintreten, sondern eben im Vorfeld diese Schäden dadurch versucht zu vermeiden, dass man Vorsorgemaßnahmen ergreift. Die wichtigste Komponente ist das Nicht-Wissen. Vorsorge würde also dann eingreifen, wenn der Geschehensablauf nicht mit Sicherheit oder mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einem Schaden führt, sondern nur ein sogenannter Besorgnisanlass besteht. Besorgnisanlass ist nun umstritten, wie der zu definieren ist. Nach gängiger Terminologie würde man sagen: Es muss der wissenschaftliche Nachweis dafür erbracht werden, dass hier ein Schaden entstehen kann. Das würde reichen, wenn die Möglichkeit nachgewiesen ist zum Beispiel im Tierversuch, zum Beispiel auch einfach nur auf theoretischer Analyse-Basis würde man sagen: Ja, dann kann man eingreifen.
Aus der SWR 2 Sendung „Risiko-Management: Damit aus Gefahren keine Katastrophen werden",
vom 13.08.2011, Reihe Wissen.
„Ein Albtraum“ Prof. Dr. Günter Käs, ehemaliger Radar- und Mikowellenexperte der deutschen Bundeswehr, in der deutschen Zeitung „Der Neue Tag“ (am 15.1.03) auf die Frage zum Risiko von niedrigen Mobilfunkantennen auf Wohnhäusern oder in Wohngebieten.
„Stattdessen argumentiert man mit Gegenstudien, die scheinbar zu den Gutachten der Kritiker im Widerspruch stehen. Bei uns ist die Lobby der Netzbetreiber wohl zu mächtig.“
Prof. Dr. Günter Käs, Radar- und Mikrowellenexperte der Bundeswehruniversität Neubiberg/München in einem Interview mit der ‚Rheinischen Post‘ (22. Februar 2002).www.maes.de.
„Keine Firma der Welt entwickelt ein Arzneimittel, dass bei Versuchstieren Krebs auslöst, und sagt dann, wie das Bundesamt für Strahlenschutz, die Handyhersteller und die Mobilfunkindustrie, das werde beim Menschen schon nicht auftreten.“
Prof. Dr. Wolfgang Löscher, Tierärztliche Hochschule Hannover, in der ‘Süddeutschen Zeitung’ (Mai 1997).
„Die neuen UMTS-Antennen werden die Strahlenbelastung flächendeckend erhöhen, sagt Jürg Baumann vom BUWAL. Schon bei der heutigen Belastung klagen Tausende über Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Nervosität, oder sogar Ohrensausen.“
Aus der Sendung “Kassensturz” des SF1 am 20. Mai 2003. BUWAL = Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft
Je näher man an einer Sendeanlage lebt, desto ungünstiger die Bedingungen. In der Gentechnik werden Mikrowellen geringer Intensität eingesetzt, um Zellen zu verändern.”
Dr.-Ing. Georg Bahmeier, Mikrowellenexperte der Bundeswehruniversität (1992).
„Eine dreiminütige Exposition durch Mobilfunk-Mikrowellen, wie sie beim Handytelefonieren oder an Basisstationen auftreten, reicht, um das Blutbild zu verändern. Die Blutkörperchen kleben dann wie magnetisch angezogen zusammen, wie in einem Geldrollenpaket.“
Dr. med. H.-J. Petersohn, Umweltmediziner aus Düsseldorf, über seine Blutuntersuchungen mit der Dunkelfeld-Mikroskopie (1999).
Polizeigewerkschaft besorgt über neuen Digitalfunk TETRA
"Nach den der GdP von ihrer englischen Partnerorganisation 'Police Federation of England and Wales' zur Verfügung gestellten Informationen wird zunehmend wahrscheinlicher, dass das in England bereits eingeführte - auf dem TETRA-System (TErrestrial Trunked RAdio) basierende - digitale Bündelfunk-System gesundheitliche Risiken beinhaltet. Unserer Sorge um die Gesundheit der Kolleginnen und Kollegen, die bereits in einem Pilotprojekt in Aachen mit einem solchen System arbeiten, muss Rechnung getragen werden." Eine sofortige Prüfung möglicher Gesundheitsrisiken sei unerlässlich, so Freiberg. Der Dienstherr müsse seiner Fürsorgepflicht gegenüber den Beamten umgehend nachkommen.
Konrad Freiberg, Bundesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (02.08.2002)
http://www.golem.de/0208/21066.html
"Es gibt keinen Zweifel, dass Handywellen, die noch keinen thermischen Effekt auslösen, biologisch wirksam werden können."
Bundesanstalt für Arbeitsmedizin, Berlin (1998)
"Aus den Ergebnissen dieser Studie folgt, dass es ein Potential für einen SEHR GROSSEN, weltweiten Einfluss auf die Volksgesundheit gibt, und einstweilen Massnahmen zum Schutz der öffentlichen Gesundheit getroffen werden sollten."
Dr. Anita Gursatej Gandhi, Abteilung für Humangenetik, Guru Nanak Dev Universität, Indien, nachdem sie in einer Studie erhebliche DNA- und Chromosomenschäden im Blut von Mobiltelefonnutzern vorfand (Indian Journal of Human Genetics, May-August 2005, Vol.11, Issue 2)
"Mobilfunkwellen bringen die Gehirnströme aus dem Lot. Wir fanden nach nur 20 bis 40 Sekunden Einwirkung außergewöhnlich langsame Gehirnwellen, die lange über die Expositionszeit hinaus anhielten. Bei Kindern war der Effekt noch deutlicher als bei Erwachsenen."
(Prof.Dr.A.V.Kramarenko, Charkow, 2003)
"Gegenwärtig ist der vom Menschen verursachte ,Elektrosmog` eine wesentliche Bedrohung für die öffentliche Gesundheit. Die Strahlung ist insofern heimtückisch, als sie sich der Erkennbarkeit unserer Sinne entzieht - ein Umstand, der eine eher sorglose Herangehensweise in Bezug auf den eigenen Schutz fördert. Man darf vermutlich mit Fug und Recht sagen, dass - träfe ein neues Medikament oder Lebensmittel auf denselben Mangel an Konsens und gleich starke Bedenken - es niemals zugelassen würde".
Äusserungen von Prof. Dr. Hyland, Universität Warwick in einem umfangreichen Papier des Europäischen Parlamentes (2001).
"Es ist bedauerlich, dass die schweizerischen Behörden die Felsen unter der Wasseroberfläche noch nicht zu sehen scheinen."
Olle Johansson, assoc. Professor, Karolinska Universität, Stockholm, Mitinitiator der Schwedischen TCO-Norm für strahlungsarme Bildschirme, in einem Gespräch mit Diagnose-Funk über das NFP 57 Programm.
"Die Schädigungen, die von radioaktiver Strahlung ausgehen, sind identisch mit den Auswirkungen von elektromagnetischen Wellen. Die Schädigungen sind so ähnlich, dass man sie nur schwer unterscheiden kann."
Prof. Dr. Heyo Eckel, Radiologe, Univ. Göttingen, stellv. Vorsitzender des Ausschusses Gesundheit und Umwelt der Bundesärztekammer, Vorsitzender der niedersächsischen Landesstiftung für "Tschernobyl-Kinder", im Interview mit der Schwäbischen Post (7. Dez. 2006).
"Ich habe keinen Zweifel, dass die Verbreitung der elektromagnetischen Felder das grösste Element in der heutigen Umweltverschmutzung dieser Erde ist."
Dr. Robert Becker, Chirurg und wissenschaftlicher Pionier im Bereich der biologischen Elektrizität und Rehabilitation. Zweifach für den Nobelpreis nominiert. Autor von "The Body Electric" (William Morrow & Co, 1987) und "Cross Currents" (Tarcher/Putnam, 1990). Zitat aus einem Interview mit Linda Moulton Howe, http://en.wikipedia.org/wiki/Linda_Moulton_Howe, Mai 2000.
“Niemals in der Geschichte der Menschheit gab es eine Praxis wie wir sie jetzt mit der Vermarktung und Verbreitung von Produkten erleben, welche für die menschliche Biologie lebensfeindlich sind - durch eine Industrie mit Vorwissen dieser Effekte.”
Robert C. Kane, ehem. Handy-Entwickler von Motorola in seinem Buch “Cellular Telephone Russian Roulette”.
„Die Beweislage ist überwältigend, dass elektromagnetische Strahlen gentoxisch sind, dass sie zelluläre Ionen, Neurotransmitter und Neurohormone verändern, mit den Hirn- und Herz-signalen interferieren und Krebs erzeugen.“
Prof. Dr. Neil Cherry, Lincoln University Neuseeland, mehrfach weltweit veröffentlicht, 1999, 2000
"Es ist wahrscheinlich, dass elektromagnetische Felder direkt auf Elektronen in der Erbsubstanz DNA einwirken und so die Biosynthese von Proteinen anregen. Ein EMF-sensitiver Abschnitt im Promotor des Hitzeschockgens HSP70 wurde bereits entdeckt."
Quelle: 'Journal of Cellular Physiology' Volume 192, Issue 1, 2002. Pages: 16-22
"Nach ersten Ergebnissen wissen wir sicher, dass es unter Einfluss von Magnet- oder Hochfrequenzfeldern zu Schäden an der DNA kommt und dass Stressproteine produziert werden"
Prof. Hans-Albert Kolb vom Institut für Biophysik der Universität Hannover nach Auswertung erster Ergebnisse eines EU-Projekts zur Untersuchung der Wirkung elektromagnetischer und magnetischer Felder und Hochfrequenzwellen auf die Genstruktur des Menschen, 30.04.2003, "Die Welt"
"Nachdem ich verschiedene Studien gelesen habe, habe ich für mich beschlossen, mich den Feldern von Mobiltelefonen maximal 5 Minuten pro Jahr auszusetzen. In anderen Worten, ich vermeide jeden Kontakt mit ihnen."
Dr. Joseph Mercola, Umweltmediziner, Osteopath, Ausbildung in konventioneller und Naturmedizin, 07.11.2002
"Handys im Stromsparmodus zerstören das Erbgut in weißen Blutkörperchen."
Prof. Dr. Belyaev im Juni 2002
Universität Stockholm, in seinem Vortrag auf der Konferenz der Gesellschaft für Bioelektromagnetik in Quebec, Kanada
„Periodisch gepulste Mikrowellen der Intensität eines üblichen Mobilfunktelefonates beeinflussen die bioelektrische Gehirnaktivität.“ Bundesanstalt für Arbeitsmedizin, Berlin (1998)
„Bei 36 Probanden führte die gepulste Strahlung im Labor direkt nach dem Einschalten zu Veränderungen im EEG.“
Dr. H.P. Reiser, Dr. W. Dimpfel und Dr. F. Schober vom Pro-Science-Forschungsinstitut im Auftrag der Telekom (1995)
„Wir fanden bei zwei Drittel der Probanden nach dem Einschalten des Handys eine gesteigerte Aktivität im EEG.“
Dr. Stefan Schulze, Klinikum Grosshadern in München (1997)
„Veränderungen im EEG traten nach 15 Min. Handy-Einschaltzeit auf. Im Schlaf-EEG gab es Verkürzungen der REM-Phase.“
Prof. Dr. Alexander Borbely, Institut für Toxikologie, Uni Zürich (1999)
„Zweifelsfrei verstanden haben wir bei den hochfrequenten Feldern nur die thermische Wirkung, und nur auf dieser Basis können wir Grenzwerte festlegen. Es gibt darüber hinaus Hinweise auf Krebs fördernde Wirkungen und Störungen an der Zellmembran.“
ICNIRP-Vorsitzender Prof. Dr. Jürgen Bernhardt zur Elektrosmogverordnung
Die Grenzwerte beruhen auf den thermischen Effekten, weil das die einzigen Effekte sind, die man bisher tatsächlich nachgewiesen hat.“
Prof. Dr. Maria Blettner, Vorsitzende Strahlenschutzkommission, Süddeutsche Zeitung (30.11.99)
„Neben den abgesicherten thermischen Wirkungen, die Grundlage der Grenzwerte sind, gibt es eine grosse Zahl von Hinweisen auf Langzeitwirkungen, z.B. Kinderleukämie, Gehirntumore und Brustkrebs, weit unterhalb dieser Grenzwerte.“
Das NRW-Umweltministerium auf die Anfrage eines Düsseldorfer Bürgers zur Verordnung (1998)
„Die Strahlungswerte der Mobilfunknetze liegen zwar unter den Grenzwerten, aber diese Grenzwerte orientieren sich nicht an der Gesundheit.“
Prof. Dr.-Ing. Günter Käs, Bundeswehruniversität (2000)
„Der Mensch reagiert bereits auf kleinste Hochfrequenzreize ab der Stärke von 0,1 Mikrowatt/m2. Hier ist schon die veränderte Kalziumabgabe menschlicher Hirnzellen feststellbar. In der Gentechnik werden Mikrowellen geringer Intensität eingesetzt, um Zellen zu verändern.“
Dr.-Ing. Georg Bahmeier, Bundeswehruniversität (1992)
„Angesichts der Vielzahl wissenschaftlicher Befunde kann man weder das Krebsrisiko noch verschiedene andere biologische Effekte einfach abtun.“
Umweltausschuss des EU-Parlaments (2000)
„Gibt es schon für Handys zu wenig Studien, für Sendemasten gibt es soviel wie keine. Für biologische Beeinträchtigungen spielt die Zeitdauer eine grosse Rolle, in der man den Mikrowellen ausgesetzt ist. Es ist noch völlig unbekannt, wie hoch der Schwellenwert ist, das heisst, ab welchem Wert es gefährlich wird. Fest steht, die Risiken werden unterschätzt. Es gibt etliche Studien, die im Hinblick auf ein Krebsrisiko sehr beunruhigend sind.“
Prof. Dr. Wilhelm Mosgöller, Krebsforscher Uni Wien (2000)
„Beeinträchtigungen des Immunsystems sind vielfach nachgewiesen. Es ist nicht auszuschliessen, dass Mobilfunkfelder Krebs fördernde Wirkung haben, also dass Krebs sich im Einfluss der Felder schneller entwickelt und fataler verläuft als normalerweise. Es wurde nachgewiesen, dass vermehrt Stresshormone ausgeschüttet werden mit allen Konsequenzen, die das haben kann. Es gibt Störungen vieler Zellfunktionen, das besonders bedenklich stimmt. Die Auswirkung, die das alles auf den Organismus hat, können wir noch gar nicht abschätzen.“
Ecolog-Institut, Dr. H.P. Neitzke, umfangreichste Risikobewertung weltweiter Forschungsergebnisse im Telekom-Auftrag, ARD-Fernsehsendung „Plusminus“ (Mai 2001)
„Biologische Wirkungen von elektromagnetischen Feldern bestehen unbestreitbar. Über Zusammenhänge mit Krankheiten, besonders Leukämie und Krebs, liegen Untersuchungen vor. Die Ergebnisse von Untersuchungen an Mensch und Tier zeigten ähnliche Effekte. Elektromagnetische Felder können als Disstressor bewertet werden, dessen pathogene Wirkung erst nach Jahren sichtbar wird.“
Prof. Dr. Karl Hecht, Leiter des Pathologischen Institutes der Berliner Charite und Direktor des Institutes für Stressforschung, nach Auswertung 1500 russischer Forschungen im Auftrag des Bundesinstitutes für Telekommunikation (2001)
„Zur Unterstützung der Tatsache gesundheitsschädlicher Auswirkungen von Mikrowellen, wie sie heute beim Mobilfunk benutzt werden, sollten wir uns an folgendes erinnern: Während des kalten Krieges war die Mikrowellenbestrahlung der westlichen Botschaften, die durch die Sowjetunion mit der erklärten Absicht durchgeführt wurde, Gesundheitsschäden zu verursachen, erfolgreich. Die Mikrowellenstärken lagen dabei zwischen der eines Handys und einer Basisstation.“
Prof. Dr. J.G. Hyland, Institut für Physik, University Warwick (2001)
„Toxische Belastungen gehören zu den häufigsten Ursachen von Krankheit und eingeschränkter Heilungsreaktion. Neben den Giften bereiten zunehmend toxische Formen von physikalischer Energie Sorgen, wobei die elektromagnetische Umweltbelastung die signifikanteste Form darstellt, die der Mensch in diesem Jahrhundert hervorgebracht hat. Sie ist besonders gefährlich. Toxine, egal ob stofflich oder energetisch, können die DNA schädigen, die Abwehrkräfte schwächen und die Entwicklung von Krebs und anderen Krankheiten fördern. Bemerkenswert ist die Trägheit, mit der Mediziner und Wissenschaftler ein Interesse für diese Thematik entwickeln. Hier droht eine der grössten Gefahren für die Gesundheit und für das gesamte Wohlergehen der heutigen Welt.“
Prof. Dr. Andrew Weil, Mediziner und Pharmakologe, Harvard Universität (1995)
„In 20 Jahren sind wir ein Volk von Demenz-Kranken“.
Dr. Brigitte Lange, Physikerin, Heidelberg beim Montagsforum in Erlenbach (Januar 2001). Die Wissenschaftlerin, die in der Hirnwellenforschung tätig ist gab zu bedenken, dass selbst die Strahlung eines Handys im Stand-by-Modus die Blut-Hirn-Schranke öffnet, die normalerweise geschlossen ist und Krankheiten wie Alzheimer, Demenz, Multiple Sklerose und Parkinson verhindert.
Ihr Fazit: „Möglichst auf das Handy verzichten“.
"Es ist wahrscheinlich, dass elektromagnetische Felder direkt auf Elektronen in der Erbsubstanz DNA einwirken und so die Biosynthese von Proteinen anregen. Ein EMF-sensitiver Abschnitt im Promotor des Hitzeschockgens HSP70 wurde bereits entdeckt."
Quelle: 'Journal of Cellular Physiology' Volume 192, Issue 1, 2002. Pages: 16-22
"Die biologischen Effekte, die durch die Strahlung von Mobiltelefonen ausgeloest werden, sind denen vergleichbar, die durch einem Hitzestress von 39 - 40 Grad Celsius erzeugt werden. [...] Weiter zeigt die Ausloesung eines biologischen Effekts bereits bei 1,2 W/kg (Anm.: deutscher Grenzwert bei 2,0 W/kg!), dass eine reine Temperaturerhoehung sehr unwahrscheinlich die Ursache fuer diesen Effekt sein kann. Damit zeigen unsere Experimente indirekt, dass die biologischen Effekte der Mobiltelefonstrahlung durch einen noch nicht identifizierten, nicht-thermischen Mechanismus verursacht werden."
Dariusz Leszczynski et al. am 12.-13. November 2002
STUK-Radiation and Nuclear Safety Authority, Helsinki, Finland, beim COST 281 Workshop in London zum Thema “Subtle Temperature Effects of RF-EMF”
"Immer mehr Hinweise aus wissenschaftlichen Studien zeigen, dass durch gepulste hochfrequente elektromagnetische Felder, eingesetzt bei Mobilfunk D- und E-Netz sowie bei den DECT-Schnurlostelefonen, das Nerven- und Hormonsystem des Menschen beeinträchtigt oder Erbgutschäden bzw. Krebsentstehung begünstigt werden. [...] Wir verzeichnen eine deutliche Zunahme der Diagnose chronischer Tinnitus in den letzten Jahren."
Prof. Dr. H.-J. Wilhelm et al. bei einem Vortrag am 12. 10. 2002
HNO-Gemeinschaftspraxis und Kopfklinik, Frankfurt
Thema: "Strahlende Aussichten"
Beobachtungen zur umweltmedizinischen Bedeutung des Mobilfunks am Beispiel des chronischen Tinnitus
"Epidemiologische Erkenntnisse, sowie Experimente im Labor und an lebenden Organismen zeigen, dass elektromagnetische Felder (EMF) Wirkungen haben, von denen einige die Gesundheit beeinträchtigen können. Wir widersprechen den Meinungen, die unterstellen wollen, dass schwache EMF (von niedriger Intensität) nicht auf das Gewebe einwirken können."
'Resolution von Catania' im September 2002 in Catania in Italien
Unterzeichner: 16 fuehrende Wissenschaftler
"Elektromagnetische Felder fuehren zu Entwicklungsstoerungen bei Fruchtfliegenlarven."
Ghadire Mirabolghasemi et al. im August 2002
Department of Biology, Teacher Education University of Teheran, Iran
Quelle: Bioelectromagnetics 23:416-420, 2002. www.bioelectromagnetics.org
"Es ist bekannt, dass im Körper natürliche elektrische Potenziale an Zellwänden auftreten. Äußere elektromagnetische Felder können diese überlagern und dadurch Zellfunktionen beeinflussen. Diebstahlsicherungen in Kaufhäusern arbeiten bei sehr unterschiedlichen Frequenzen. Einige strahlen im Bereich von 1 MHz bis 10 GHz Hochfrequenzfelder ab."
Bundesamt füer Strahlenschutz (BfS) im September 2002
"Die Zahl der Hirntumor-Fälle ist in den USA und in Europa in den letzten 20 Jahren um bis zu 40 % angestiegen. Der Grund ist noch unbekannt, obwohl umweltbedingte Ursachen, wie Mobiltelefone, Computer und die Bestrahlung mit elektromagnetischen Feldern nicht ausgeschlossen werden koennen."
Prof. Dr. Alba Brandes am 14. und 15. Maerz 2003 auf der '2. Internationalen Konferenz fuer Neuro-Onkologie' in Padua